Wohnen in Magdeburg

Regional differenzierte Wohnungs- und Immobilienmärkte

Nach wie vor stehen die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt ganz oben auf der Agenda. Die Anlage in Immobilien und hier vor allem die Bildung von selbst genutztem Wohneigentum erlebt in Deutschland eine Renaissance. Begünstigt wird dies durch günstige Finanzierungsbedingungen, einen stabilen Immobilienmarkt, die Inflationsangst und die Verunsicherung bei alternativen Anlageformen.

Seit drei Jahren steigen allerdings die Preise für Wohnimmobilien. Zuletzt gewann die Preisdynamik sichtbar an Breite. Die Preisimpulse übertrugen sich von Städten ins Umland, vom Neubau auf Gebrauchtimmobilien, von Geschosswohnungen auf Einfamilienhäuser. Im Jahr 2012 ließen sich bereits in etwa zwei Drittel der kreisfreien Städte und Landkreise Preissteigerungen für neue und gebrauchte Eigentumswohnungen beobachten. Eine Immobilienpreisblase droht dank der soliden langfrist- und sicherheitsorientierten Finanzierung auf dem deutschen Immobilienmarkt zwar nicht.

Allerdings wird bezahlbarer Wohnraum in vielen Groß- und Mittelstädten für Haushalte mit niedrigem oder durchschnittlichem Einkommen knapp. Die hohen Preise gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Städten. Um dem entgegenzuwirken, müssen Instrumente zur Sicherung von bezahlbaren Mieten in Ballungsräumen diskutiert und umgesetzt werden. Im Gespräch sind z.B. eine Mietpreisbremse für Neuvertragsmieten oder Investitionsanreize für mehr Neubau.

Doch der reine Wohnungsbau ist nur eine Facette. Genauso wichtig ist die integrierte Quartiersentwicklung, durch die sozial durchmischte, energieeffiziente Stadtviertel entstehen. Das ist die eine Realität. Eine andere zeigt sich in vielen Städten und Regionen mit zurückgehender Bevölkerung. Diese sind mit sinkenden Mieten und Preisverfall konfrontiert. Hier gilt es dringend Lösungen zu finden, um mit Leerstand, nicht verwertbaren Flächen und finanziellen Verlusten umzugehen.

Unsere konkreten Aktivitäten im Bereich Wohnen und Immobilienmärkte:

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