Zugbrücke bei Freudenstadt

Verkehrskorridore und Wirtschaftsentwicklung

Ein zuverlässiger, gut verknüpfter und schneller Güter- und Personenverkehr ist für die Wirtschaftsentwicklung europäischer Regionen entscheidend. Gleichzeitig ist insbesondere der Verkehr auf der Straße für einen erheblichen Anteil der europäischen CO2-Emissionen verantwortlich und muss daher nachhaltiger und umweltfreundlicher ausgerichtet werden.

Entlang der gesamten Verkehrsachse des neu benannten "Skandinavien-Mittelmeer-Korridors" bestehen trotz vieler Initiativen und Projekte weiterhin große Entwicklungspotenziale. Ein wichtiges Thema der Zukunft ist zudem die Anbindung der sekundären und tertiären Verkehrsknoten sowie der Peripherie an die Fernverkehrsknoten. So z.B. in der Metropolregion Mitteldeutschland, wo künftig nur noch Dresden, Leipzig, Halle und Erfurt vom regulären Fernverkehr bedient werden. Dies ist nicht einfach eine Frage der Daseinsvorsorge im Bereich Mobilität. Sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr geht es um die Anbindung und Entwicklung ökonomisch wichtiger Regionen. Die Infrastruktur ist mittlerweile recht gut ausgebaut. Künftig wird der Schwerpunkt deshalb vielmehr auf deren optimaler Ausnutzung liegen, auf Aktivitäten zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Knoten und den umliegenden Regionen liegen ebenso wie auf der Verknüpfung von Infrastrukturen und Verkehrsdienstleistungen über Grenzen und Transportmodi hinweg.

Aufbauend auf den bisher durchgeführten zahlreichen Verkehrs- und Korridor-Initiativen können europäische Projekte in der Förderperiode ab 2014 weiterhin wichtige Hilfestellungen geben und das Zusammenwachsen der Regionen vorantreiben. Auch die Verkehrspolitik der EU im Rahmen der neuen TEN-V-Richtlinie mit ihrer Verknüpfung zu europäischen Korridoren, ihrer Unterstützung durch die "Connecting Europe Facility" und ihrer Integration von strukturpolitischen Maßnahmen dient der Stärkung eines effizienten europäischen Verkehrsnetzes, wie es auch die Strategie Europa 2020 oder die Territoriale Agenda der EU 2020 fordern.

Unsere konkreten Aktivitäten im Bereich Regional- und Wirtschaftsentwicklung finden Sie hier:

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