
Trier, 14:30 bis 16:00 Uhr
Grenzen überwinden, Räume vernetzen: Die Territoriale Dimension in der EU‑Strukturpolitik
Der DV richtet im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Tag der Regionen“ in Trier eine Fachveranstaltung aus, die sich mit der territorialen Dimension der EU‑Strukturpolitik auseinandersetzt. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Lebens‑, Wirtschafts‑ und Naturräume in Europa über administrative Grenzen hinweg ineinandergreifen und welche Rolle Regionen und Kommunen bei der Gestaltung dieser Verflechtungsräume spielen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die territoriale Dimension der EU‑Kohäsionspolitik in Deutschland umgesetzt wird. Anhand konkreter Programm‑ und Projektbeispiele wird aufgezeigt, wie integrierte Entwicklungskonzepte Kooperationen zwischen Gebietskörperschaften stärken und wie europäische Strukturfonds gezielt zur Unterstützung regionaler Transformationsprozesse beitragen können. Die Veranstaltung greift damit zentrale Themen des Leitthemas des Bundekongresses „Grenzen verbinden – Räume vernetzen – Zukunft gestalten“ auf: die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, die Rolle integrierter Ansätze und die Notwendigkeit, territoriale Instrumente konsequent zu nutzen.
Darüber hinaus werden Analyseergebnisse und Handlungsempfehlungen für die kommende EU‑Förderperiode 2028–2034 vorgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten, etwa zu neuen inhaltlichen Schwerpunktsetzungen oder den geplanten Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplänen (NRPP), bietet die Veranstaltung einen wichtigen Ausblick darauf, wie die territoriale Dimension auch nach 2027 politisch und operativ gesichert werden kann. Die Veranstaltung macht europäische Lernprozesse sichtbar und soll Kommunen ermutigen, die Chancen der EU‑Strukturpolitik weiterhin aktiv zu nutzen.
Programm (14:30–16:00 Uhr)
Hier können Sie sich für den Bundeskongress anmelden, weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.
