Neue Stadtquartiere gestalten: lebendig, nachhaltig, resilient

Als Antwort auf akute Wohnungsmarktengpässe entstehen wieder größere Neubauquartiere sowohl auf großen innerstädtischen Brach- und Konversionsflächen als auch im Außenbereich. Ganz im Sinne der Neuen Leipzig Charta ist es wichtig, dass diese integriert und partizipativ gedacht, geplant und realisiert werden und neben der wirtschaftlichen Tragfähigkeit auch dem Gemeinwohl verpflichtet sind. Nur so entstehen auch langfristig attraktive, lebendige und resilienten Quartiere mit einer stabilen gemischten Bewohnerstruktur.

Dazu hat unsere gemeinsame Fachveranstaltung mit DIE STADTENTWICKLER Bundesverband und der Stiftung Städte für Menschen unterschiedliche Fragestellungen für die Quartiersentwicklung zur Debatte gestellt: Wie lassen sich die Ansprüche nach Beteiligung und Koproduktion umsetzen? Wer bestimmt den Nutzungsmix im Quartier, wie gelingt eine gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung und wie lassen sich multifunktionale Grün- und Freiräume in die Planung integrieren.

Welche Wohnformate, welche sozialen, kulturellen, Nahver-sorgungs-, Bildungs-, Verkehrs- und digitalen Infrastrukturangebote und welche Qualitäten im Öffentlichen Raum sind Voraussetzung für gelingende Neubauquartiere?

Auch auf die Frage, inwieweit die Auswirkungen der Corona-Pandemie Anlass zur Umsteuerung bietet, wurden in die Diskussion um gelungene Neubauquartiere bei der Veranstaltung eingebracht. Gemeinsam mit Experten aus der Praxis haben wir aufgezeigt und erörtert, wie diese vielfältigen Zielsetzungen einer integrierten Entwicklung von Neubauquartieren durch gute Analyse-, Planungs- und Umsetzungsprozesse erreicht werden können.

Auzeichnung der Veranstaltung:

Programmflyer zur Veranstaltung

Präsentationen der Referent*innen

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Christian Huttenloher

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