Im Fokus des Interreg-Projektes stand die Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen, im Hinterland von Ballungsräumen und in Grenzregionen. Dabei hat Peripheral Access in einer Reihe von Pilotvorhaben die Intermodalität und Infrastruktur in den beteiligten Regionen unterstützt, intelligente Kommunikationstechnologien eingesetzt und innovative Kooperations- und Marketingansätze angewendet. Das Projekt wurde kofinanziert durch das Interreg-Programm Central Europe. Der DV übernahm als „Project Lead“ die Federführung und wurde durch Förderung aus dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit unterstützt. Das Konsortium bestand aus sieben weiteren europäischen Partnern aus Deutschland, Italien Tschechien, Österreich, Polen, Slowenien und Ungarn.
Peripheral Access
Leitung und Koordination des Interreg-Projektkonsortiums (Lead Partner)

Zunächst analysierten die sieben Partnerregionen ihre bestehenden Mobilitätsangebote und erstellten darauf aufbauende Handlungskonzepte. Zu den anschließend geplanten Maßnahmen zählten zum Beispiel der Test intermodaler Verkehrsknotenpunkte, die Einführung intelligenter Mobilitäts- und Fahrpreissysteme, die Planung eines intermodalen Bahnhofs, Busse, in denen man Fahrräder mitnehmen kann bzw. grenzüberschreitende Zugverbindungen für Touristen oder bilinguale Marketingkampagnen für grenzüberschreitende Zugverbindungen in Grenzregionen. Diese Vorhaben wurden ergänzt durch Projektelemente, die das gemeinsame Lernen, den Wissenstransfer und die institutionelle Kooperation fördern, wie etwa eine Sommer-Universität für Studierende und Berufseinsteiger:innen. Der DV war verantwortlich für das übergeordnete Projekt- und Finanzmanagement, die Organisation von Partnertreffen, die interne und externe Kommunikation, die Erstellung von Berichten sowie der abschließenden Empfehlungen.
In Städten und Ballungsräumen kommen bereits viele innovative Mobilitäts-Ansätze erfolgreich zum Einsatz oder werden in der Planung berücksichtigt: So zum Beispiel Car Sharing, Ride Sharing, Fahrgastinformationen in Echtzeit, elektronisches Ticketing mit best-price Abrechnung, Elektromobilität oder intermodale Wegeketten. Jenseits dieser Gebiete gibt es jedoch noch viele Defizite. Ursache dafür sind oft der demografische Wandel, die fehlend Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und knappe öffentliche Kassen. Dadurch ist es im ländlichen Raum noch immer besonders schwer, umweltfreundlich und ohne eigenes Auto mobil zu sein. Hier setzte Peripheral Access an.
Weitere Informationen:
Auftrag im Rahmen des Förderprogramms Interreg B, Mitteleuropa (Central Europe), EU-Kooperationsprojekt
LaufzeitJanuar 2017 bis Mai 2020
AuftraggeberInterreg Central Europe
Konsortium- Region Vogtland (DE): Zweckverband ÖPNV Vogtland
- Region Friaul-Julisch Venetien (IT): Internationale Universität Venedig & Trieste Trasporti
- Region Südmähren (CZ): Integriertes Verkehrssystem der Region Südmähren
- Region um die Stadt Balassagyarmat (HUN): Institut für Verkehrswissenschaften GmbH
- Umlandregion der Stadt Graz (A): Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH Region
- Umlandregion der Stadt Lubin (PL): Region Lubin
- Umlandregion der Stadt Ljubljana (SI): Regionale Entwicklungsagentur der Stadtregion Ljubljana
Ansprechperson










