Instrumente der Innenentwicklung für den Wohnungsneubau im Querschnitt - Bedarf an einer Innenentwicklungsmaßnahme?

Durchführung eines Forschungsprojekts

Das Vorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) „Instrumente der Innenentwicklung für den Wohnungsneubau im Querschnitt - Bedarf an einer Innenentwicklungsmaßnahme?“ untersuchte, inwieweit unbebaute und mindergenutzte Flächen im Innenbereich von den Kommunen durch das bestehende städtebaurechtliche Instrumentarium ausreichend mobilisiert werden können, welche Umsetzungsprobleme bestehen und ob das Instrumentarium durch eine sogenannte „Innenentwicklungsmaßnahme“ (IEM) ergänzt werden sollte. Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), hat der DV in einem Konsortium mit der empirica ag und dem Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (difu) das Forschungsprojekt umgesetzt.

In dem Vorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) wurde untersucht, ob Kommunen unbebaute oder nur gering genutzte Flächen im Innenbereich mit den bestehenden städtebaurechtlichen Instrumenten ausreichend aktivieren können. Dabei ging es auch darum, welche Hürden in der Umsetzung bestehen und ob das vorhandene Instrumentarium durch die sogenannte „Innenentwicklungsmaßnahme“ (IEM) ergänzt werden sollte. Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), hat der DV in einem Konsortium mit der empirica ag und dem Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (difu) das Forschungsprojekt umgesetzt.

Angesichts des nach wie vor erheblichen Wohnungsbedarfs in vielen Regionen, Städten und Gemeinden sowie der Schwierigkeiten bei der Aktivierung von Potenzialen in der Innenentwicklung stellt sich die Frage, inwieweit die erweiterten Möglichkeiten der Innenentwicklung einer Ergänzung des städtebaulichen Instrumentariums bedürfen oder ob es sich im Wesentlichen um Umsetzungsprobleme handelt, die mit Mitteln des Städtebaurechts nicht zu beheben sind. Mit dem Forschungsprojekt sollten anhand von ausgewählten und typischen Situationen aus der Praxis, bei denen mehrere baulich ungenutzte oder untergenutzte Grundstücke die Entwicklung von Quartieren oder Teilbereichen für den Wohnungsneubau verhindern, die verschiedenen instrumentellen Ansätze in ihrem praktischen Zusammenwirken aufgezeigt werden. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Beispiele, die zeigen sollen, wie das bestehende städtebauliche Instrumentarium ergänzt werden könnte, um mehrere Flächen gleichzeitig für den Wohnungsbau zu aktivieren. Mit diesem Projekt wurde anhand der Untersuchung von typischen Fallkonstellationen auch der entsprechende Handlungsbedarf im Hinblick auf die Einführung einer Innenentwicklungsmaßnahme (IEM) geprüft.

Das Forschungsprojekt wurde vom DV und den Konsortialpartnern zwischen Juni 2023 und Juni 2024 umgesetzt und ist abgeschlossen. Grundlage für das Vorhaben bildetet ein Prüfauftrag aus dem Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2021.
 

Weitere Informationen:

Typ

Auftrag im Rahmen des Förderprogramms Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt), Forschungsprojekt

Laufzeit

Juni 2023 bis Juni 2024

Auftraggeber

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Konsortium

Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. / empirica ag / Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

Ansprechpersonen

Christian Huttenloher

Generalsekretär / Vorstandsmitglied+49 30 2061 325-0

Kathrin Senner

Geschäftsführerin+49 30 2061 325-57

Maximilian Pechstein

Projektleiter+49 30 2061 325-50

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