Innovationspartnerschaft

Organisation von Online-Fachdialogen zur sozialverträglichen Dekarbonisierung des Gebäudebestands

Aufbauend auf dem dem Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2021 wurde die „Innovationspartnerschaft“ der Bundesregierung mit der Wohnungs- und Bauwirtschaft wieder aufgegriffen. Ergänzend zum Bündnis für bezahlbares Wohnen mit dessen Fokus auf den Neubau bietet das Online-Format Raum zum Austausch über Herausforderungen, innovative Handlungsansätze und die Gestaltung der ordnungs- und förderpolitischen Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Der DV organisierte hierzu Online-Formate im Auftrag des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).

Das Format der Innovationspartnerschaft diente als Seismograf für aktuelle Fragestellungen. Es sollte wertvolles Praxiswissen der beteiligten Akteure bündeln und auf hoher politischer Entscheidungsebene einbringen. Im Fokus standen Maßnahmen, die sowohl dem Klimaschutz als auch dem bezahlbaren Wohnen und Bauen gerecht werden. Der ursprüngliche Kreis der Beteiligten aus der Innovationspartnerschaft der 18. Legislaturperiode wurde um die Klima- bzw. Umweltverbände, die Bauwirtschaft und den Deutschen Mieterbund erweitert. Der Teilnehmendenkreis wird punktuell ergänzt durch externe Expertise aus Wissenschaft und Praxis. Die Innovationspartnerschaft war unterteilt in Hauptsitzungen auf Ebene von Staatssekretären, Präsident:innen und Geschäftsführung sowie in Fachwerkstätten. Letztere griffen die Themen aus den Hauptsitzungen auf, bearbeiteten sie detaillierter und spielten Ergebnisse und Empfehlungen in die Hauptsitzungen zurück.

Die behandelten Themenkomplexe waren sehr vielfältig. Zunächst wurden die 2022 problematische Material- und Rohstoffknappheit sowie Lieferkettenproblemen diskutiert. Auch die auf EU-Ebene diskutierten aber mittlerweile verworfenen „MEPS“ (Minimum Energy Performance Standards) und die innovative und sozialverträgliche Umsetzung der MEPS durch serielles Sanieren waren Thema der Innovationspartnerschaft. Szenarien des Ausstiegs aus der fossilen Wärmeversorgung, Quartierslösungen oder Beratung, Mobilisierung, Betriebsoptimierung und Nutzerverhalten für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands wurden ebenso praxisorientiert im Rahmen der Sitzungen adressiert wie Geschäftsmodelle und Finanzierungsmöglichkeiten der Wärmewende. 

Weitere Informationen:

Typ

Auftrag, Dialog und Transferprojekt

Laufzeit

2022 bis 2023

Auftraggeber

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Ansprechpersonen

Christian Huttenloher

Generalsekretär / Vorstandsmitglied+49 30 2061 325-0

Maximilian Pechstein

Projektleiter+49 30 2061 325-50

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