Projekte

European Urban Initiative
Als Nationale Kontaktstelle der „European Urban Initiative“ (EUI) unterstützt und informiert der DV deutsche Städte und Akteure zu aktuellen Förderangeboten. Die EUI umfasst u.a. die Förderung innovativer Pilotprojekte, Austauschformate sowie die Mitgestaltung der europäischen Stadtentwicklungspolitik im Rahmen der Urbanen Agenda für die EU.
URBACT
URBACT ist ein europäisches Programm für nachhaltige Stadtentwicklung. Es fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Städten und unterstützt sie bei lokalen Herausforderungen. Der DV fungiert in Deutschland als Kontaktstelle für URBACT. Er berät bei der Antragsstellung, kommuniziert Projektaufrufe, organisiert Veranstaltungen und verbreitet die Ergebnisse der Projekte an die Fachöffentlichkeit.
Projekt-Urb-Energy
Der DV ist Partner der neuen Thematischen Partnerschaft „Dekarbonisierung von Gebäuden“ der Urbanen Agenda für die EU. Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr vermittelt der DV die Ergebnisse an bayerische Kommunen, um quartiersbezogene energetische Sanierungen und Wissenstransfer zu fördern.
Uwe Baumann - Pixabay.com
Mit dem im April 2024 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit (NAP-W) hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, bis 2030 Wohnungslosigkeit in Deutschland zu überwinden. Zentraler Bestandteil des dazugehörigen Umsetzungsprozesses sind drei Facharbeitsgruppen, die der DV für das Bundesbauministerium im Rahmen einer Zuwendung begleitet und organisiert.
Lexi Lauwers, pexels.com
Mit dem Projekt TIDE – Territoriale Dimension in Europa bringt der DV die Ergebnisse seiner Vorgängerstudie zur territorialen Dimension in Deutschland in die europäische Debatte zur Kohäsionspolitik nach 2027 ein. 2026 stehen Fachdialoge in Deutschland und Brüssel, eine digitale Projektbroschüre und ein Dialogertragspapier im Mittelpunkt.
Vlada Shcholkina
Die Vernetzungsinitiative „Gemeinsam für das Quartier“ brachte zwischen 2020 und 2025 Akteure der Immobilienwirtschaft, Kommunen sowie der Kreativ- und Kulturszene und Zivilgesellschaft zusammen. Diese Gruppen setzen sich für gemeinwesenorientierte Stadt- und Quartiersentwicklung ein, kooperieren jedoch bisher wenig. Die Initiative zielte auf Vernetzung, Allianzen vor Ort und bundesweiten Austausch ab. Die Moderation und Koordination übernahmen der DV und Reiner Schmidt vom Netzwerk STADT ALS CAMPUS.
Towfiqu Barbhuiya, pexels
Das Klimabündnis Stadtentwicklung unterstützt seit 2022 die brandenburgischen Städte und Gemeinden beim Klimaschutz in der Stadtentwicklung. Der DV unterstützt das Klimabündnis gemeinsam mit der B.B.S.M. als Beratungsstelle Klimagerechte Kommune (BSKK). Eine der zentralen Aktivitäten des Klimabündnisses ist der Wettbewerb „CO2-neutrales Quartier“.
Markus Braumann, Offenblende
Mit der Landesinitiative »Meine Stadt der Zukunft« (MSdZ) unterstützte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) von 2023 bis 2025 sieben Brandenburger Kommunen bei der Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen einer nachhaltigen und kooperativen Stadtentwicklung. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung und Erprobung von innovativen Ideen und Ansätzen unter Einbindung der Stadtgesellschaft durch verschiedene Beteiligungsformate.
Holger L. Berlin, adobe.stock.com
Gemeinsam mit Vagedes & Schmid und empirica unterstützte der DV das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen inhaltlich und organisatorisch bei der Arbeit im Rahmen des „Bündnisses bezahlbarer Wohnraum“. Die Arbeit umfasste die Konzeption und Umsetzung verschiedener Dialog- und Beteiligungsformate, das Monitoring der erarbeiteten Maßnahmen sowie gutachterliche Aufgaben bei der Bearbeitung einzelner Themenfelder.
offenblende, Lys Y. Seng
Gemeinsam mit empirica, der BTU Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft begleitete der DV das 2022 gestartete Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren” fachlich, zuwendungsrechtlich und organisatorisch. Auftraggeber sind das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.
Cocoparisienne pixabay.com
Der DV führte gemeinsam mit dem Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (IfS) eine neue Studie zur integrierten Regionalentwicklung in Deutschland durch. Sie wurde durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert.
René Peter Hohmann
Die Förderung integrierter Stadtentwicklungsmaßnahmen mit Hilfe der EU-Strukturfonds ist für viele Kommunen in Deutschland eine wichtige finanzielle und strategische Unterstützung. Das Forschungsvorhaben arbeitete die neuen EU-Förderprogramme in Deutschland systematisch auf und formulierte Empfehlungen zur Ausgestaltung der städtischen Dimension in zukünftigen EU-Strukturförderung.
pixabay.com
Gemeinsam mit der empirica ag und dem Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (difu) hat der DV im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zwischen Juni 2023 und Juni 2024 das ExWoSt-Forschungsprojekt „Instrumente der Innenentwicklung für den Wohnungsneubau im Querschnitt - Bedarf an einer Innenentwicklungsmaßnahme?“ umgesetzt.
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Im Rahmen einer Zuwendung organisierte der DV zwischen Anfang 2022 und Ende 2024 in Abstimmung mit dem BBSR und dem BMWSB diverse Dialogformate zum Themenkomplex „Gemeinwohlorientierung in der Wohnungspolitik“. Ziel war es, eine klarere Verständigung sowie eine präzisere Definition der Gemeinwohlorientierung in der Wohnungspolitik und Wohnungswirtschaft zu entwickeln.
Projekt ACT4PPP
Die Ansiedlung von Großunternehmen bringt Kommunen und Regionen neue Wertschöpfungspotentiale. Zugleich entstehen große Flächen- und Infrastrukturbedarfe sowie Infrastrukturfolgekosten. Der DV wirkte an einem Gutachten der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH für das Land Baden-Württemberg mit, welches u. a. die Potentiale von Bodenbevorratung und Bodenfonds auf Landesseite bei der Optimierung von Ansiedlungsvorhaben analysierte.
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Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitete der DV zusammen mit INFRASTRUKTUR UND UMWELT die fachliche Umsetzung und Koordination der Pilotaktion „A future for lagging regions“, die sich mit Lösungsansätzen zur Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen befasst. Zwischen 2020 und 2023 bearbeiteten die Partnerregionen unter anderem die Teilbereiche Digitalisierung, Mobilität, Gesundheit und Nahversorgung.
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Aufbauend auf dem Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2021 wurde die „Innovationspartnerschaft“ der Bundesregierung mit der Wohnungs- und Bauwirtschaft wieder aufgegriffen. Das Online-Format bietet Raum zum Austausch über Herausforderungen, innovative Handlungsansätze und die Gestaltung der ordnungs- und förderpolitischen Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Damit ergänzt es das Bündnis für bezahlbares Wohnen mit seinem Fokus auf den Neubau. Der DV organisierte hierzu Online-Formate im Auftrag des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).
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Das Verbundvorhaben „3% plus" schloss an das Vorhaben „Drei Prozent Projekt – Energieeffizienter Sanierungsfahrplan für kommunale Quartiere“ an. Es beinhaltete die praktische Umsetzung des Instruments des energieeffizienten Sanierungsfahrplans (SFQ) in ausgewählten Modellkommunen. Der fachliche und operative Schwerpunkt lag dabei auf schwer zu aktivierenden Energieeffizienzpotentialen und schwer zu mobilisierende Eigentümerzielgruppen.
Heike Mages
Zusammen mit Vagedes & Schmid und empirica unterstützte der DV das Bundesinnenministerium und das BBSR inhaltlich und organisatorisch bei wohnungspolitischen Veranstaltungen und Formaten im Rahmen der Initiative Immobiliendialog.
Offenblende
Von 2021 bis 2022 unterstützten der DV und blue! advancing european projects das Bundesbauministerium und das BBSR dabei, in der Förderperiode 2021-2027 wieder mehr Städte und Regionen als Antragsteller für Interreg-B-Projekte zu gewinnen. Dafür vermittelten sie den Mehrwert, den eine integrierte räumliche Herangehensweise für kommunale und regionale Herausforderungen hat.
Calado, Fotolia.com
Gemeinsam mit dem difu untersuchte der DV im Rahmen eines ExWoSt-Forschungsvorhabens zwischen 2019 und 2022 die Verbreitung und Anwendung von Instrumenten zur Baulandbereitstellung und Bodenpolitik auf kommunaler sowie auf Länderebene. Dieses Vorhaben knüpft an die Empfehlungen der Baulandkommission an. Auftraggeber ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
stockWERK, Fotolia.com
Der DV übernahm von 2020 bis 2021 die Steuerung der Dialoginitiative „Neue Impulse zu nachhaltigem Klimaschutz im Gebäudebestand“. Mit Unterstützung durch das Institut Wohnen und Umwelt und gefördert durch das Bundesumweltministerium wurden Perspektiven und Erfahrungen verschiedener Akteure sektorübergreifend und konsensorientiert zusammengebracht. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen wurden in einem Ergebnisbericht veröffentlicht.
animaflora, Fotolia.com
Die im Jahr 2020 verabschiedete Neue Leipzig-Charta ist das zentrale Strategiepapier für gemeinwohlorientierte, integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung in Europa. Der DV unterstützte den für die Erarbeitung vorangegangenen Dialogprozess gemeinsam mit BTU Cottbus-Senftenberg und EUKN im Auftrag des BMWSB methodisch und organisatorisch.
Heike Mages
Der DV führte für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in gemeinsamer fachlicher Koordination einen Fachdialog durch. Dabei stand die zentrale Frage im Vordergrund, wie Erbbaurechte, insbesondere im Mietwohnungsbau, zu einer Erhöhung des Angebots an bezahlbarem Wohnraum beitragen können.
marcografie.de
Der DV übernahm von 2017 bis 2020 die Projektleitung der Interreg B-Projekts „Peripheral Access“. Mithilfe von EU-Fördermitteln konzentrierte sich ein Konsortium aus sieben europäischen Partnern in einer Reihe von Pilotvorhaben auf die Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen, im Hinterland von Ballungsräumen und in Grenzregionen. Erkenntnisse und Empfehlungen wurden in einem Endbericht und auf der Projekt-Homepage veröffentlicht.
Rainer Sturm, pixelio.de
Das MORO-Projekt „Zukunft der europäischen Zusammenarbeit in der Raumentwicklung“ (2016–2019) bereitete deutsche Positionen zur Weiterentwicklung der europäischen Raumentwicklung und Interreg-Programme wissenschaftlich und strategisch vor. Beauftragt vom BMVI und BBSR koordinierte der DV das Vorhaben gemeinsam mit INFRASTRUKTUR & UMWELT und der Radboud Universität Nimwegen.
PRILL Mediendesign, Adobestock
Seit 1971 prägt die Städtebauförderung die nachhaltige Stadt- und Raumentwicklung in Deutschland. Angesichts neuer Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimaschutz und Wohnraumknappheit wurde sie grundlegend weiterentwickelt. Der Deutsche Verband koordinierte den Prozess im Auftrag des BMI im Rahmen des BBSR-Forschungsprojekts „Weiterentwicklung der Städtebauförderung 2020“.
DV, Heike Mages
Die Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat hat sich in sechs Sitzungen zu Maßnahmen für eine bessere und schnellere Aktivierung von Grundstücken für den Wohnungsbau beraten. Aufgabe der Baulandkommission war es, in einem offenen Dialog praktische Erfahrungen, Fachwissen und Politik zu verbinden. Dabei waren der Status Quo zu bewerten sowie weitergehende Maßnahmen zu prüfen und auf den Weg zu bringen. Der DV begleitete die Arbeit der Expertenkommission als Geschäftsstelle.
Gerd Altmann, pixabay
Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur führte der DV die laufende Kommunikations- und Fachöffentlichkeitsarbeit für Interreg und das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit fort und entwickelte sie weiter.
alotofpeople, fotolia.com
Für die Wohnbaulandentwicklung ist in wachsenden Stadtregionen eine stärkere Zusammenarbeit von Kernstadt und Umlandkommunen erforderlich. Um einen Überblick zum Stand interkommunaler Kooperationen in der Wohnbaulandentwicklung in Deutschland zu erhalten, hat der DV im Rahmen des Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen die empirica AG mit der Kurzexpertise „Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit bei der Wohnbaulandentwicklung – Status Quo und Handlungsmöglichkeiten“ beauftragt.