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Arbeitsgruppen

Bild: ArbeitsgruppeDie Arbeitsgruppen dienen der Förderung eines Gedanken- und Erfahrungsaustausches von interessierten Mitgliedern des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung. Drei- bis viermal pro Jahr kommen die Gruppen zusammen, um über aktuelle Fragestellungen zu diskutieren.

Arbeitsgruppe "Wohnungswesen"

Bild: Marktplatz in Halle (a.d. Saale)Im Mittelpunkt der Beratungen der Arbeitsgruppe "Wohnungswesen" steht eine sozial gerechte und familienfreundliche Wohnungspolitik.

Vorträge der gemeinsamen Sitzung der Arbeitsgruppen "Wohnungswesen" sowie "Städtebau und Raumordnung" am 30.11.2005 in Berlin.

Der Stadtumbau ist Schwerpunktthema in der ostdeutschen Stadtentwicklung. In der westdeutschen Stadtentwicklung nimmt seine Bedeutung zu. Erste integrierte Stadtentwicklungskonzepte wurden durch die Kommunen erarbeitet und geben einen Zielkorridor für die zukünftige Stadtentwicklung vor. Doch der Weg zum Erfolg ist steinig. Widerstreitende Interessen der beteiligten Akteure im Stadtumbauprozess, eine schwierige finanzielle Lage in den kommunalen Haushalten, wirtschaftliche Nöte von Wohnungs- und Gewerbeunternehmen und damit verbundene gefährdete Kreditengagements der Banken sind Hemmnisse, mit denen die Kommunen in der Umsetzung ihrer Konzepte zu kämpfen haben. Es ist an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und zu fragen: Was wurde bisher erreicht? Was muss noch geleistet werden? Hierbei wird die These vertreten, dass die Umbauprobleme in den neuen Ländern sicherlich besonders gravierend sind, dennoch erscheint eine differenzierte Betrachtung erforderlich: Sie kann sich nicht in einer Ost-West-Gliederung erschöpfen, sondern verlangt eine weitergehende Auffächerung (altindustrielle Ballungsgebiete, Groß-/Mittelstädte in wirtschaftlich attraktiven Gravitationszentren, Mittelstädte in peripher-ländlichen Gebieten etc.). Diese Unterschiede sollen in den Vorträgen herausgearbeitet werden. Hierunter fallen auch Unterschiede in den Alterskohorten der Bausubstanzen, der sozialräumlichen Gliederung, der Struktur der Wohnungsunternehmen, der finanziellen Rahmenbedingungen der Kommunen, der Umlandstruktur oder der Sektoral- bzw. Betriebsgrößenstruktur der Wirtschaft.

Ferner soll im Rahmen der Arbeitsgruppensitzung die These diskutiert werden, dass das Engagement der Öffentlichen Hand in Teilbereichen des Stadtumbaus unerlässlich ist; es aber nicht vergessen werden darf, dass der Stadtumbau ein Anpassungsprozess ist, der maßgeblich auch durch private Investoren beeinflusst wird und in den Städten bewältigt werden muss. Somit stellt sich die Frage nach der Trennlinie zwischen staatlichen und privatwirtschaftlichen Aktivitäten. Ziel der Sitzung ist es, Verantwortlichkeiten und Interdependenzen zu ermitteln, um sie dann in den politischen Prozess einzuspeisen.

• Stadtumbau Ost: Was wurde bisher erreicht? Anmerkungen aus Sicht des Freistaates Sachsen Präsentation von Michael Köppl, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium des Innern (PDF 2,8 MB !!)
• Stadtumbau West Präsentation von Frau Szameitat (PDF 4,1 MB !!)
• Präsentation Fr. Wesseler (PDF 7,9 MB !!)
• Stadtumbau zwischen Markt und Staat - Thesen aus der Praxis Präsentation von Thomas Zinnöcker, CEO GSW GmbH (PDF 64 KB)
• Was ist noch zu leisten? Stadtumbau zwischen Markt und Staat Präsentation von Dr. Dieter Krämer, Sprecher der Geschäftsführung der VBW Bauen und Wohnen GmbH, Bochum (PDF 2,2 MB !!)

Vorsitzender der Arbeitsgruppe ist Rüdiger Wiechers, Vorstandsmitglied Allianz Dresdner Bauspar AG, Bad Vilbel.

Weitere Materialien der AG Wohnungswesen:
• Protokoll vom 28.03.2003 (MS-Word Dokument 40 KB)
• Protokoll vom 23.09.2003 (MS-Word Dokument 42 KB)
• Protokoll vom 24.03.2004 (PDF Dokument 44 KB)
• Protokoll vom 30.11.2005 (gemeinsame Sitzung mit der AG "Städtebau/Raumordnung" - PDF Dokument 62 KB)
• Protokoll vom 09.12.2005 (PDF Dokument 40 KB)
• Protokoll vom 08.06.2006 (gemeinsame Sitzung mit der AG "Städtebau/Raumordnung" - PDF Dokument 53 KB)
• Protokoll vom 25.06.2007 (PDF Dokument 109 KB)
 

Arbeitsgruppe "Städtebau und Raumordnung"

Bild: Planung am ModellZiel der Arbeitsgruppe "Städtebau und Raumordnung" ist die Förderung einer geordneten und dem Wohl der Allgemeinheit dienenden städtebaulichen Entwicklung. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Steigerung der Attraktivität der Städte als Lebens-, Wirtschafts-, Wohn- und Kulturstandort. Hierbei kommt der Raumordnung eine besondere Bedeutung. Daher engagiert sich die Arbeitsgruppe ganz besonders für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den Benelux-Ländern.

Vorträge der gemeinsamen Sitzung der AG "Städtebau und Raumordnung" und der AG "Wohnungswesen" vom 08.06.2006:

In den letzten Jahren haben die Immobilien nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen Bereich als Investitionsobjekt und vor allem für die Kapitalanlage verstärkt die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Neu ist das insbesondere für die Wohnungswirtschaft in Deutschland. Die Pensionsfonds und andere Kapitalanleger haben große Bestände erworben. Die Kommunen und Unternehmen verschaffen sich Liquidität für ihre Kerntätigkeit, indem sie Immobilienbestände abgeben. Die wirtschaftliche Vorgehensweise rückt in den Vordergrund. Zeitgleich bahnen sich im Bereich der Stadtentwicklung Entwicklungsbrüche an, die Umbauaktivitäten nach sich ziehen. Aus einer Stadtentwicklungsplanung, die auf die Bewältigung von Wachstumsprozessen im Bereich der Wirtschaft sowie der Bevölkerung ausgerichtet war, wird eine Planung für Veränderungen in Bezug auf Bevölkerungszahlen und -struktur. Hinzu kommen entsprechende Anpassungen der technischen wie der sozialen Infrastruktur. Angesichts dieser Entwicklungen drängt sich die Frage auf, welche Verantwortung Staat und Unternehmen in der Wohnungsversorgung und in der Stadtentwicklung zukünftig übernehmen wollen. Denn es bleibt dabei, dass jede Immobilie ein städtebauliches, wirtschaftliches und soziales Umfeld hat. Die Kommunalverwaltungen und Stadtplaner haben einen erheblichen Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten und die Wirtschaftlichkeit der Immobilie. Somit stellt sich angesichts der o. a. Entwicklungen die Frage: Wie ist es um die Lebensqualität in den Stadtteilen bestellt? Anhand von Beispielen aus der Praxis wird dargestellt, wie kommunale Unternehmen, privatwirtschaftlich agierende Unternehmen oder auch Genossenschaften mit den einschlägigen Entwicklungen in ihren Quartieren und Stadtteilen umgehen. Wie erfolgreich sind die Unternehmensformen im Bereich der Kundenakquisition oder auch der -bindung, in der Stadtteilentwicklung und in der Kooperation mit der Öffentlichen Hand? Somit beginnt die Suche nach den Stärken und Schwächen einer jeden Unternehmensform, wenn es um die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen geht. In der Konsequenz wollen wir die Probleme an dieser Schnittstelle zwischen Staat und Unternehmen diskutieren und aktuelle Fragen, u. a. im Hinblick auf eine Optimierung der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik im nationalen Kontext, aufnehmen.

 (bitte Dateigrößen beachten!)
• Wohnen und Leben im Stadtteil: Die Sicht der Landesregierung; von Dr. Ulrich Hatzfeld, Gruppenleiter, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW, Düsseldorf  (PDF 3,1 MB!)
Wohnen und Leben im Stadtteil: Konzepte der …
• … Allbau AG; von Peter Friske, Prokurist, Essen  (PDF 3 MB!)
• … Baugenossenschaft Freie Scholle e. G., Bielefeld; von Thomas Möller, Prokurist, Bielefeld  (PDF 8,5 MB!)

Vorsitzender der Arbeitsgruppe ist Dipl.-Ing. Bernd Reiff.

Materialien der AG Städtebau/Raumordung:
• Protokoll vom 09.04.2003 (MS-Word Dokument 57 KB)
• Protokoll vom 04.11.2003 (MS-Word Dokument 63 KB)
• Protokoll vom 20.04.2004 (PDF Dokument 49 KB)
• Protokoll vom 10.11.2004 (PDF Dokument 65 KB)
• Protokoll vom 31.05.2005 (PDF Dokument 50 KB)
• Protokoll vom 30.11.2005 (gemeinsame Sitzung mit der AG "Wohnungswesen" - PDF Dokument 62 KB)
• Protokoll vom 08.06.2006 (gemeinsame Sitzung mit der AG "Wohnungswesen" - PDF Dokument 53 KB)
• Protokoll vom 05.09.2007 (PDF Dokument 62 KB)
• Protokoll vom 28.01.2008 (PDF Dokument 68 KB)


Arbeitsgruppe "Europa"

Anliegen des Arbeitskreises ist es, die europäischen Politiken und zwischenstaatlichen Initiativen im Bereich der Stadt- und Raumentwicklung zu begleiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die relevante bereiche der Kohäsionspolitik. Bei Bedarf werden auch weitere Politikfelder einbezogen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Begleitung der EU-Osterweiterung durch die Darstellung und Begleitung laufender sowie die Initiierung und Vorbereitung neuer Kooperationsprojekte mit Partner aus den neuen Mitgliedsstaaten. Die teilnehmenden Institutionen sollen beim Aufbau von Kooperationsbeziehungen mit Partner aus den neuen Mitgliedsstaaten unterstützt werde, um die bestehenden Chancen der Osterweiterung nutzen zu können. Nachdem die aktuelle Förderpolitik bereits weit fortgeschritten ist, richtet sich der Blick in erster Linie auf die künftige Förderpolitik ab 2007. Somit bildet die regelmäßige Berichterstattung und Erörterung der Ausgestaltung der Strukturfonds im Zeitraum 2007 - 2013 einen zusätzlichen Schwerpunkt der Arbeit des Arbeitkreises.

• Protokoll der konstituierende Sitzung der AG "Europa" vom 20. 04.2005 in Berlin (PDF 115 KB)
 

Vorträge der Arbeitsgruppensitzung "Die Zukunft der integrierten Stadtentwicklung und der Einsatz innovativer Finanzierungsinstrumente" am 24. Januar 2007

Die AG Europa erörterte am 24. Januar 2007 aktuelle europäische Entwicklungen im Bereich der integrierten Stadtentwicklung im Hinblick auf die mitgliedstaatliche Zusammenarbeit, konkrete Förderansätze innerhalb der Strukturfondsprogramme der Bundesländer sowie neue Finanzierungsinstrumente.

Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt im ersten Halbjahr 2007 den Vorsitz innerhalb der EU-Ratspräsidentschaft. Im Rahmen der letzten Sitzung am 05. Mai 2006 in Brüssel wurden bereits die hierzu geplanten Aktivitäten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Bereich der europäischen Raumentwicklung vorgestellt. Hierauf aufbauend nutze diese Arbeitsgruppensitzung die Gelegenheit, um die laufenden Vorbereitungen für den informellen Ministerrat zum Thema "Stadtentwicklung", der am 24. Mai 2007 in Leipzig stattfinden wird, zu erörtern. Im Mittelpunkt des Treffens der für Stadtentwicklung zuständigen Minister der EU-Mitgliedstaaten stehen die weitere politische Verankerung der integrierten Stadtentwicklung im europäischen Kontext sowie deren Weiterentwicklung im Hinblick auf darlehensbasierte Förderinstrumente der Stadtentwicklung. Damit sind die geplanten Aktivitäten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in engem Zusammenhang mit der aktuell laufenden Programmierung der EU-Strukturfondsprogramme 2007 bis 2013 zu sehen. Aus diesem Grund wurden zu dieser Sitzung wir auch die Nutzungsmöglichkeiten der neuen Förderinstrumente JESSICA und JEREMIE für die Stadtentwicklung thematisieren.

Das Land Brandenburg bearbeitet - mit Unterstützung des Deutschen Verbandes - derzeit einen so genannten "Masterplan Starke Städte", mit dem die Erfahrungen der Gemeinschaftsinitiative URBAN sowie mit weiteren städtischen Maßnahmen aus den Mainstream-Programmen aufbereitet und in ein künftiges Konzept der integrierten Stadtentwicklung innerhalb der Landesförderpolitik übertragen werden. Mit dieser Initiative hat sich das Land u. a. zum Ziel gesetzt, für die Bundesrepublik Deutschland eine Blaupause zur Integration des "Acquis URBAN" in die kommenden EU-Strukturfondsprogramme zu schaffen. Hinter den neuen Förderinstrumenten JEREMIE und JESSICA steht der Ansatz, in Zukunft Teile der EFRE-Mittel nicht mehr für verlorene Zuschüsse, sondern für revolvierende Fonds einzusetzen, die verbilligte Förderkredite, Beteiligungskapital und Garantien vergeben. JEREMIE wird für die Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt, JESSICA für Maßnahmen der Stadtentwicklung und des sozialen Wohnungsbaus. Dabei sollen gegenüber der gängigen Praxis verstärkt PPP-Modelle zur Anwendung kommen. Im Vergleich zur Vergabe von Zuschüssen soll eine größere Effizienz bei der Finanzierung von Stadtentwicklungsinvestitionen erreicht werden. In der Bundesrepublik Deutschland, wie in den meisten europäischen Ländern, gibt es kaum Erfahrungen mit diesen Instrumenten zur Finanzierung von Stadtentwicklungsmaßnahmen. Dementsprechend groß ist auch die Unsicherheit bzgl. des Mehrwerts und bei der konkreten Anwendung des Instrumentes.

• Integrierte Stadtentwicklung im Rahmen ressortübergreifender Umsetzung – Der Masterplan des Landes Brandenburg zur Vorbereitung der kommenden Strukturfondsperiode von Jürgen Schweinberger (PDF 2,9 MB)
• Innovative Finanzierungsinstrumente für integrierte Wohnungs- und Städtebauprojekte: JESSICA und JEREMIE auf dem Prüfstand von Stephan Opitz, KfW Bankengruppe (PDF 850 KB)
• Einsatz von EU-Strukturfondsmitteln zur Steigerung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand – Erfahrungen mit dem Interreg III B-Projekt BEEN von Knut Höller, IWO e.V., Berlin (PDF 5 MB)

Materialien der AG Europa:
• Protokoll vom 20.04.2005 (PDF 65 KB)
• Protokoll vom 16.11.2005 (PDF 65 KB)
• Protokoll vom 05.05.2006 (PDF 65 KB)
• Protokoll vom 24.01.2007 (PDF 87 KB)
• Protokoll vom 05.12.2007 (PDF 70 KB)
• Protokoll vom 11.04.2008 (PDF 113 KB)

 

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Bei weiterem Interesse an den Arbeitsgruppen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Aktuelle Termine finden Sie unter DV-Aktuell auf unserer Startseite

 

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