Urban Network




Politische Informationsarbeit

Das Deutsch-Österreichische Urban-Netzwerk engagiert sich seit vielen Jahren für eine starke städtische Komponente der EU-Kohäsionspolitik und für die Anwendung eines integrierten Stadtentwicklungsansatzes. Dazu organisiert das Netzwerkmanagement mit Mitgliedern und Partnern eine intensive politische Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, wofür sowohl die gute Vernetzung mit Entscheidungsträgern auf den verschiedenen staatlichen Ebenen als auch das fundierte fachliche Wissen und der langjährige praktische Erfahrungsschatz aus der Umsetzung der URBAN-Programme und vergleichbaren Stadtentwicklungsinitiativen zum Tragen kommt. Um auch auf europäischer Ebene Wirkung zu zeigen, nutzt das Netzwerk darüber hinaus seine vielfältigen Verbindungen nicht nur zu den Europäischen Institutionen und dem Europäischen Städteprogramm URBACT, sondern auch zu Ministerien, Netzwerken und weiteren Initiativen aus anderen Mitgliedstaaten.

Durch gezielte Lobby- und Informationsarbeit bei EU-Kommission, Europäischem Parlament, Bundes- und Landesministerien konnte wichtige Überzeugungsarbeit für die Bedeutung der integrierten Stadtentwicklung innerhalb der EU-Kohäsionspolitik geleistet werden. So brachte das Urban-Netzwerk die Interessen der integrierten Stadtentwicklung aktiv in die Verhandlungen zur Ausgestaltung der aktuellen Kohäsionspolitik 2007 bis 2013 ein, wozu der "Aqcuis URBAN" als inhaltlich-konzeptionelle Grundlage erarbeitet wurde. Durch die Organisation von bzw. aktive Mitwirkung an spezifischen nationalen und europäischen Veranstaltungen, die Erarbeitung von zielgerichteten Diskussionspapieren und Stellungnahmen sowie bilateralen Gesprächen mit Entscheidungsträgern leistete das Netzwerk einen wichtigen Beitrag zum so genannten "URBAN-Mainstreaming", d.h. der Überführung des erfolgreichen URBAN-Ansatzes in die Regelprogramme der Strukturfonds. Im Ergebnis konnte zumindest für Deutschland und Österreich erreicht werden, dass die Stadtentwicklung sowohl in den Nationalen Strategischen Rahmenplänen als auch in den Strukturfondsprogrammen der meisten Bundesländer ein sichtbarer Bestandteil wurde.

Ein zentraler Teil der Netzwerkarbeit wird sich auch weiterhin mit der inhaltlichen und finanziellen Verstetigung der integrierten Stadtentwicklung innerhalb der EU-Kohäsionspolitik befassen. Damit richtet das Netzwerk sein Augenmerk bereits frühzeitig auf die Diskussion um die Neuausrichtung der Kohäsionspolitik nach 2013 und wird sich erneut aktiv in diese einbringen und sich für eine starke städtische Dimension einsetzen.


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