Urban Network




Inhalte und Struktur

Hintergrund und Entstehung

Die Europäische Union unterstützte seit 1994 durch die Gemeinschaftsinitiative URBAN europäische Städte bei der wirtschaftlichen und sozialen Revitalisierung krisenbetroffener Stadtteile. Ein wesentliches, flankierendes Element der Initiative war das gegenseitige Lernen und der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Städten. So wurde bereits 1996 das URBAN-Netzwerk Deutschland durch den Deutschen Verbands für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. mit Unterstützung durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband ins Leben gerufen. Erweitert um die österreichischen Städte Graz und Wien stellte das Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk seit 2001 das erste grenzüberschreitende URBAN-Netzwerk dar.

Struktur

Nach der Überführung der GI URBAN in die Regelförderung der EU-Kohäsionspolitik 2007-2013 wurde 2009 die bislang erfolgreiche Netzwerkarbeit der URBAN-Städte mit dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (DV) als Träger des Netzwerks weitergeführt und ausgeweitet. Stellvertretend für die einzelnen Bundesländer nehmen besonders interessierte Städte als Mitglieder im Netzwerk teil.

Neben den Mitgliedstädten sind auch die zuständigen Ministerien der Bundesländer, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), das Österreichische Bundeskanzleramt und die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) sowie die Europäische Kommission eng in die Aktivitäten eingebunden und begleiten seine Arbeit politisch. Zudem ist das Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk direkt an der Organisation des "URBACT National Dissemination Points" für Deutschland und Österreich beteiligt, welcher vom DV gewährleistet wird. Mit dem "URBACT National Dissemination Point" sollen einerseits die Ergebnisse des URBACT-Programms auf nationaler Ebene besser zugänglich gemacht und an eine breite Fachöffentlichkeit verbreitet werden. Auf der anderen Seite sollen wiederum Informationen zur nationalen Stadtentwicklung in das URBACT II-Programm hineingetragen werden.

Damit ist sowohl der horizontalen Austausch zwischen den Städten, als auch der vertikale Austausch zwischen den Ebenen EU, Bund, Länder und der lokalen Ebene gewährleistet.

Finanziert wird das Netzwerk über Mitgliedsbeiträge der teilnehmenden Städte und einer Kofinanzierung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.


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