Stakeholder-Dialog zur Erstellung neuer INTERREG-Programme

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Die Vorbereitungen für die neuen Programme der EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 sind beinahe abgeschlossen. Die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) wird gestärkt fortgeführt. Deutschland ist künftig an sechs Programmen zur transnationalen Zusammenarbeit (INTERREG B) beteiligt, einer der drei Ausrichtungen der ETZ. Die Erarbeitung der neuen Operationellen Programme (OP) steht kurz vor ihrem Abschluss. Bevor sie in Kraft treten, müssen sie noch von der Europäischen Kommission genehmigt werden. Während des Programmierungsprozesses hatten die Mitgliedstaaten die Aufgabe, relevante Akteure in die Vorbereitung und Umsetzung der Programme einzubinden. Im transnationalen und nationalen öffentlichen Konsultationsprozess wurden die Akteure um ihre Stellungnahmen zu den Programmentwürfen gebeten.

Beteiligung des Deutschen Verbandes

Das Forschungsprojekt, das die GmbH des Deutschen Verbandes im Auftrag von BMVI und BBSR durchführt, sollte dazu beitragen, dass die neuen Programme zur transnationalen Zusammenarbeit optimal ausgestaltet und den Zielgruppen bekannt gemacht werden. Durch einen Stakeholder-Dialog wurden relevante Akteure frühzeitig in den Programmierungsprozess eingebunden, um die optimale Ausgestaltung der Programme zu gewährleisten. Letztendlich gilt es auch, auf qualifizierte Anträge und adäquate Partnerschaften mit deutscher Beteiligung hinzuwirken.

Bitte um Stellungnahmen auf Bundesebene

Ergänzend zu den Informations- und Konsultationsaktivitäten der Länder begleitet der Deutsche Verband den Stakeholder-Dialog auf Bundesebene. Dafür hat er bundesweit agierende Verbände und Organisationen mit der Bitte um Stellungnahme angesprochen. Ziel war es, diese in die Diskussion einzubinden und ihre Erwartungen und Bedürfnisse für die neue Förderperiode kennen zu lernen. Die Aussagen sollten bei der Ausgestaltung der neuen Programme berücksichtigt werden. Information der an der Programmierung beteiligten Akteure Für die knapp 100 am Programmierungsprozess beteiligten deutschen Akteure stellt der Deutsche Verband über die ganze Projektlaufzeit hinweg relevante Informationen bereit: Fortschritte in den sechs Programmräumen werden gebündelt, dokumentiert und stehen auf einer Online-Plattform zur Verfügung. Dies soll den Austausch und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Programmräumen fördern und ermöglicht es, Querschnittsaspekte herauszuarbeiten.

Öffentlichkeitsarbeit

Auch die breite Fachöffentlichkeit hält der Deutsche Verband über die Zusammenarbeit und den Stand der Programmierung in den Kooperationsräumen mit deutscher Beteiligung auf dem Laufenden. Dafür erstellt er in Abstimmung mit dem Auftraggeber das INTERREG Journal und liefert Textbausteine für die Website www.interreg.de.

Auftaktkonferenz 2014

Seit August 2013 wurde mit der Vorbereitung für die nationale Auftaktkonferenz "Transnationale Zusammenarbeit in Europa - so geht es weiter!" begonnen, die am 6. und 7. Mai 2014 im BMVI in Berlin stattfand. Sie bildete den Auftakt für die neu aufgelegten INTERREG-Programme in Deutschland im Rahmen der neuen Strukturfondsperiode 2014-2020. Die DV-GmbH war für die inhaltliche Konzeption und Gesamt-Organisation der Veranstaltung mitverantwortlich. Die Veranstaltung stieß auf sehr hohe Resonanz, insgesamt nahmen 400 Gäste an der Konferenz teil. Die Konferenzdokumentation finden Sie unter www.interreg.de.

ProjektKonsultationsprozess zur Erstellung neuer INTERREG-Programme
TypMORO Forschungsprojekt
LaufzeitJuli 2012 - Dezember 2014
AuftraggeberBundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
DurchführungDV-Gesellschaft des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung mbH
Weitere Informationen
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