Arbeitskreis Vereinfachung/Änderung von EU-Verfahren

© Stephanie Hofschläger, pixelio.de
EU-Fahne

Nach Auffassung vieler fachlich beteiligter EU-Institutionen wie auch der Akteure auf nationaler Ebene hat sich der administrative Aufwand bei der Umsetzung städtischer EU-Projekte so drastisch erhöht, dass dieser sich als ernst zu nehmendes Hemmnis für eine dauerhafte und wirkungsvolle Implementierung von städtischen Projekten in den Operationellen Programmen (OP) darstellt: Zum einen hindern diese hohen verwaltungstechnischen Anforderungen teilweise, die fachlich ohnehin komplexen Stadtentwicklungsprojekte in die nationalen OP aufzunehmen. Zum anderen werden bei den regionalen und vor allem bei den lokal verantwortlichen Stellen finanzielle, organisatorische und personelle Ressourcen gebunden, die dringend für die fachliche Begleitung der integrierten Stadtentwicklungsprogramme und -projekte benötigt werden.

Gerade die Europa 2020-Strategie führt uns vor Augen, dass es entscheidend für Europas Zukunft sein wird, Städte - nicht zuletzt auch mittels kohäsionspolitischer Impulse - zu aktivieren, zu befähigen und finanziell derart auszustatten, dass diese einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der hochgesteckten Ziele leisten können.

 Das URBAN-Netzwerk hat deshalb bei seiner 49. Netzwerktagung im Herbst 2010 in Graz einen Arbeitskreis "Vereinfachung/Änderung von EU-Verfahren" eingerichtet, um sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen und Vorschläge für verwaltungstechnische Vereinfachungen und zur Änderung von Regularien in der kommenden Strukturfondsperiode in die Diskussion einzubringen.

Das Papier wurde nach Veröffentlichung der Verordnungsvorschläge u.a. an die Europäische Kommission und das Europäische Parlament übergeben. Es konkretisiert damit den Beitrag des Netzwerks zum 5. Kohäsionsbericht vom Dezember 2010.

Papier des AK Verfahrensvereinfachung

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